
Der Kirchenweg führt über den Kolomans Berg zur ältesten Holzkirche Österreichs - Der Kolomanskirche.

| Wegsymbol: | Kirche |
| Gehzeit: | 4 - 5 Stunden |
| Länge: | ca. 14 km |
| Anmerkung: | für Kinder geeignet, großer Höhenunterschied, Alpenvereinswegkennzahl Nr. 8 |
| Wegpunkte: | Jausenstation „Erlachmühle“, Gasthof Leidingerhof, Schernthan, Kolomanskircherl, Kolomandsbründl, Gasthof „Hochsernerhof“, Abstieg ins Tal, zurück zur Jausenstation „Erlachmühle“ |
Der Weg beginnt bei der Jausenstation "Erlachmühle", (Vogelsangstraße 33, A-5310 Mondsee, Tel: 06232/2578, Öffnungszeiten: Mai bis September, täglich außer Mittwoch ab 14 Uhr), die Sie leicht zu Fuß von Mondsee durch das Helenental erreichen können. Mit dem Auto fahren Sie von Mondsee aus Richtung Zell am Moos. Nach der Autobahnbrücke biegen Sie die erste Kreuzung links ins Gewerbegebiet ein und erreichen nach ca. 1 km die „Erlachmühle“, wo Sie auch parken können.
Die Weg beginnt bei der Brücke der Zeller Ache/“Erlachmühle“ Richtung Süden, ein Stück die Asphaltstraße entlang, beim nächsten Bauernhof rechts und dahinter links über die Felder. Sie folgen der Straße rechts bis zum Gasthof „Leidingerhof“ (Obergaisberg 7, A-5310 Mondsee, Tel: 06232/2883, Öffnungszeiten: täglich durchgehend). Auch dieser Gasthof bietet Einkehrmöglichkeit, hat eine schöne Terrasse, von der Sie die Aussicht ins MondSeeLand genießen. Der Weg führt links am Gasthof vorbei, wir passieren die Pension Stabauer und folgen der rot-weiß-roten Markierung. Bevor Sie in den Wald hineingehen, blicken Sie noch einmal zurück. Ab nun gehen Sie durch die unberührte Natur im Wald des Kolomansberges. Nahe der Kreuzung des Bundesforstweges geht es 20 m nach links und Sie kommen zu zwei Bänken. Diese kurze Verschnaufpause sollten Sie nützen, um die wunderschöne Aussicht in die beeindruckende Bergwelt des Salzburgerlandes zu genießen.
Der Weg steigt jetzt leicht an, Sie durchstreifen einen Mischwald mit Fichten, Tannen, Buchen, Eschen und anderem Gehölz und gelangen zur Kolomanskirche (älteste Holzkirche Österreichs), wo der heilige Koloman anno 1012 Rast gemacht hat. Er war ein irischer Königssohn und wurde bei Wien als Spion festgenommen, gefoltert und auf einem Holunderbusch erhängt. Auf dem Bergrücken in 1110 m Seehöhe erreichen Sie die Kolomanskirche, die 1070 bereits urkundlich erwähnt wurde. Nach der Besichtigung der Kirche gehen Sie durch den Wald abwärts und erreichen das Kolomansbründl. Dieses Wasser hilf bei Augenleiden. Steil bergab erreichen Sie die Kolomanssenke und die Kreuzung Kolomanstaferl. Bei dieser Lichtung haben Sie Ausblick auf den markanten Schafberg und bei klarer Sicht sogar bis zum Dachstein. Die zwei weißen Kugeln sind die Radarstation des österreichischen Bundesheeres nahe der Kolomanskirche.
Der Kirchenweg führt weiter zum Gasthof "Hochsernerhof". Vorher passieren Sie den Kindererlebnisweg Hochserner. Der Gasthof „Hochsernerhof“ bietet Einkehrmöglichkeit (Kolomansbergstraße 8, A-4893 Zell am Moos, Tel: 06234/8217, Öffnungszeiten: ab 14 Uhr, Donnerstag Ruhetag, Juli und August ganztägig, Betriebsurlaub im November). Öffentliche Busfahrpläne sind im Gasthof erhältlich. Es geht talabwärts weiter durch den Wald, vorbei an einem kleinen Bach. Bei der nächsten Wegkreuzung gehen Sie rechts Richtung Mondsee. Der Weg führt im Tal an verschiedenen Gehöften vorbei und das letzte Stück führt entlang der Zeller Ache bis zur „Erlachmühle“.