
Dieser Weg führt von St. Lorenz an der Drachenwand vorbei zum Fuschlsee.

| Wegsymbol: | Drache |
| Gehzeit: | ca. 6 -7 Stunden |
| Länge: | ca. 16 km |
| Wegpunkte: | Gasthof „Drachenwand“ (St. Lorenz), Theklakapelle, Klausbach, Almkogel (1030 m), Eibensee, Fuschl am See, Ruine Wartenfels und zurück zum Ausgangspunkt. Bei der Besteigung des Schobergipfels verlängert sich die Gehzeit um ca. 2 1/2 Stunden. |
Ausgangs- und Zielpunkt der ca. 6 - 7 stündigen Wanderung ist der Gasthof „Drachenwand“ in St. Lorenz (St. Lorenz 32, A-5310 Mondsee, Tel: 06232/3356, Öffnungszeiten Mai bis September: Dienstag bis Sonntag, ab 9:00 Uhr durchgehend, wenn Montag Feiertag Dienstag Ruhetag. Übrige Zeit, verkürzte Öffnungszeiten.
Von dort führt der Weg Richtung Südosten, nach ca. 50 m zweigen Sie rechts ab. Ein Schild weist zur Theklakapelle. Der Weg führt ein Stück durch den Wald bergauf, die Markierung ist auch rot-weiß-rot. Wir halten uns immer halblinks, an zwei Abzweigungen vorbei und erreichen die Theklakapelle. Thekla war eine Märtyrerin, die ihr Leben dem Glauben widmete. Ein kleiner Steg überbrückt für uns den Klausbach. Das Wasser fließt hier teilweise unterirdisch vom Berg und tritt erst in Seenähe wieder zu Tage. In der Drachenwand befinden sich die Klausbachhöhlen. Dies ist ein riesiges Höhlensystem mit Tropfsteinen und einem See. Das Höhlensystem ist leider nicht begehbar. Jetzt beginnt der Anstieg zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Almkogel (1030 m). Genießen Sie die herrliche Aussicht!
Dann geht es über einen Forstweg zum lieblichen Eibensee, der zu einem kühlen Bad einlädt. Weiter geht die Wanderung entlang des Baches hinunter bis kurz vor Fuschl am See, über den Bach, dann geht es wieder bergauf zur Ruine Wartenfels (665 m). Dies war zuerst eine Pflegergerichtsstätte und dann eine Raubritterburg. Der Aufsteig zur Burg (ca 10 Minuten) ist wegen des herrlichen Rundblickes und der Sonnenterrasse lohnend. Wer Kondition hat, kann von der Ruine Wartenfels aus den Schobergipfel (1328 m) erreichen. Dieser Steig ist mit Drahtseilen gesichert. Am Schobersüdgrad befinden sich Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade.
Von nun ab geht’s bergab durch einen schönen Waldweg am Fuße des Schobers und der Drachenwand zum Ausgangspunkt. Einkehrmöglichkeiten: Gasthof „Drachenwand“, Gasthöfe in Fuschl am See und Berggasthof Schlößl.
Bei etwas Glück und ruhigem Verhalten kann man Rehe und Hirsche, aber auch im steilen Gelände Mufflons und Gemsen beobachten. Im Winter und am Frühlingsanfang blühen hier viele Schneerosen, im Frühsommer blüht der stengellose Enzian.